Die neue Art des Schreibens ist da: Menschen und Maschinen arbeiten zusammen

Heute, mit dem papierlosen Büro, ist die Methode des digitalen Schreibens viel vertrauter geworden. Die Art der Wörter ändert sich. Es entsteht eine neue Form des Schreibens, bei der Menschen und Maschinen zusammenarbeiten, um die Genauigkeit zu verbessern und den Prozess zu beschleunigen. Das ist heute am Computer viel bequemer als früher mit Feder und Papyrus. Die Geschichte zeigt, dass die Kommunikationsform Schrift immer wieder auf eine neue Ebene gebracht wird, die dem Zeitgeist entspricht.

Aber nun kommen wir in eine neue Ära dank KI. Durch Algorithmen und Tools aus dem Bereich des „Natural Language Processing“ verändert sich die Art des Schreibens gravierend. Mit der neuen Form der Co-Autorenschaft zwischen Mensch und Maschine versucht dieser Blogpost ein wenig Licht in die Sache zu bringen. Verschiedene Tools werden vorgestellt und als Beispiele genutzt, um die neue Form der Co-Autorenschaft zwischen Mensch und Maschine zu erklären. Der Produktivitätsgewinn durch den Einsatz von Tools aus dem Bereich Natural Language Processing verspricht viel Potential.

Hinter Werkzeugen wie copy.ai oder auch headlime.com verbergen sich mächtige Sprachmodelle wie z.B. GPT-3, einem prominenten Vertreter aus der Gruppe der sogenannten Generative Pretrained Transformer Modelle. Diese Sprachmodelle sind in der Lage, eine hohe Anzahl von grammatikalischen Sätzen zu produzieren, die für den menschlichen Nutzer natürlich erscheinen. Es ist klar, dass wir nun in einer Ära leben, in der Künstliche Intelligenz in nie dagewesener Weise und Form eingesetzt wird. Gleichzeitig gibt es viele Risiken, die mit dieser neuen Form der Koautorenschaft zwischen Mensch und Maschine verbunden sind. Es gibt keinen Zweifel: Künstliche Intelligenz hat bereits Einzug in unser tägliches Leben gehalten und wird uns früher oder später alle betreffen.

Wie aber gehen wir damit um, dass wir nun nicht mehr alleine schreiben? Gehört der Text mir und bin ich der Urheber oder gehört er mir und dem KI-Tool? Ist auch denkbar, dass wir zukünftig nur noch wenige Stichworte eingeben und der Blogbeitrag wird dann nahezu vollständig von dem KI-Tool generiert? Dieser Blogbeitrag ist ein Versuch, die neue Form der Co-Autorenschaft zwischen Mensch und Maschine besser zu verstehen.

Maschinell erstellte Texte sind ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist es eine unglaubliche Erleichterung, wenn man nicht Stunden über Stunden damit verbringen muss, eine große Menge an Informationen zu durchforsten oder einen Rohentwurf zu schreiben - ganz zu schweigen von der Bearbeitung, dem Korrekturlesen und der Veröffentlichung. Man kann sich einfach wichtigeren Dingen widmen. Auf der anderen Seite ist es eine große Gefahr, wenn rücksichtslose KI-Programme anfangen, ihre Meinung zu äußern, ob Sie es wollen oder nicht. In einem solchen Fall ist ein gutes Urteilsvermögen wichtig, um irreführendes und manchmal sogar illegales Verhalten zu vermeiden.

Die modernen Textverarbeitungssysteme weisen uns bereits den Weg in die Zukunft. Stellen Sie sich vor, Sie könnten Zeit sparen, indem Sie Ihre Texte von einem Computer schreiben lassen. Es würden auch völlig neue Wege der Inhaltserstellung entstehen, weil kreative Lücken ohne großen Aufwand geschlossen werden könnten. Dazu helfen sie bei der Vermeidung von Rechtschreibungs-, Zeichensetzungs- und Grammatikfehlern und können auch problemlos Texte fortsetzen. Das gilt für diverse Textsorten – z.B. auch für Blogeinträge. Noch skeptisch? Dieser Artikel wurde durch mehrere KI Tools, wie Philosopher AI, Headlime und copy.ai verfasst sowie DeepL für die Übersetzung genutzt. Gesteuert wurden diese von Prof. Dr. Doris Weßels und Inga Karlisch.

Um den Prozess nachvollziehen zu können, gibt es hier nähere Einblicke:

Mensch oder Maschine? Laden Sie sich hier die Auflösung herunter. (121,9 KiB)

 

Diese und noch weitere Tools sowie weitere Anwendungsbereiche, werden im Rahmen der digitalen Woche am 15.9.21 um 16-18:30 Uhr von Prof. Dr. Doris Weßels thematisiert. Hier geht es zur Anmeldung.

Das ist erst der Anfang und das Ende ist noch nicht in Sicht – es bleibt spannend!

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