Optimierung der Zusammenarbeit von Business und IT

Wie eine Befragung von ca. 300 IT-Verantwortlichen 2008 ergab, sind die Unternehmens- und IT-Strategien in den meisten Fällen nur wenig miteinander verzahnt. Hintergrund sind vor allem fehlende organisatorische Strukturen für eine enge Zusammenarbeit von Business und Informationstechnik. Sie werden nur von jedem vierten IT-Manager als funktionsfähig bezeichnet, alle anderen geben den Organisationsbedingungen für IT-Governance keine guten Noten, weil sich die IT-Strategien entweder nur in geringem Maß oder gar nicht aus den Unternehmensstrategien ableiten.

Zu den Kernproblemen der Diskrepanzen zwischen Business- und IT-Strategien gehören erfahrungsgemäß die unzureichenden Kommunikationsstrukturen in den Unternehmen. Denn trotz der scheinbar etablierten Abstimmungsverfahren zwischen den Fachbereichen mit ihren Business-Anforderungen und der IT als interner Dienstleister für die Realisierung, wird aus Sicht der Beteiligten kein ausreichender Konsens erreicht. Ursachen liegen häufig in der fehlenden Transparenz der laufenden und anstehenden Projekte sowie der Ressourcensituation. Das unterschiedliche Verständnis von Inhalten, Zielen und Prioritäten in Hinblick auf die Projektanforderungen ist ein weiterer wesentlicher Faktor für diesen Zustand.

Eine weitere Herausforderung stellen die begrenzten Ressourcen der IT-Bereiche dar. Diese sind häufig nicht in der Lage, alle aus den Fachbereichen an sie herangetragenen Aufgabenstellungen zeitnah zu bearbeiten. Dies führt nicht selten zu dem Umstand, dass die Fachbereiche den Eindruck gewinnen, dass die IT eine unzureichende Kundenorientierung und Zuverlässigkeit aufweist. Dagegen herrscht bei der IT das Gefühl einer permanenten Überlastung und Prioritätenverschiebung vor.

Basierend auf den Erfahrungen aus einer Vielzahl von Projekten in unterschiedlichen Unternehmen als CIO und Berater werden innerhalb des Workshops konkrete Lösungsansätze für das Anforderungs- und Projektportfoliomanagement vorgestellt. Diese Vorgehensweisen liefern einen wesentlichen Beitrag für eine bessere Verzahnung von Business und IT. Die vorgestellten Methoden und Vorgehensweisen schaffen Transparenz über die Anforderungen und die verfügbaren Ressourcen. Sie sind die Basis für die Ausrichtung der IT an den Anforderungen des Business und für eine zielgerichtete Priorisierung.

Durch eine Kombination von organisatorischen Festlegungen und pragmatischen Herangehensweisen wird die Zusammenarbeit zwischen Business und IT gefördert. Als Ergebnis der gemeinsamen Priorisierung, bei der die Anforderer eine aktive Rolle übernehmen, entsteht ein abgestimmtes Projektportfolio. Dies liefert Transparenz und hilft Ressourcen richtig einzusetzen.

Referent
Peter Bodino Trigonum GmbH, Hamburg

Veranstaltungsort
Fachhochschule Kiel
Sokratesplatz 2, Raum 0.01
24149 Kiel

Anmeldung http://www.gpm-ipma.de/events/veranstaltungsdetails/event/anforderungs-und-projektportfoliomanagement.html

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