FG Digitales Marketing: KI im Marketing - zwischen Realität, Veränderung und Verantwortung
Kaum ein Thema verändert das digitale Marketing aktuell so tiefgreifend wie Künstliche Intelligenz. Tools entstehen im Wochentakt, Prozesse werden automatisiert, Inhalte schneller produziert als je zuvor.
Doch mit der Geschwindigkeit wächst auch die Unsicherheit:
Was davon ist echte Veränderung – und was nur kurzfristiger Hype? Welche Aufgaben verschwinden, welche entstehen neu? Und wie gehen Unternehmen strukturiert mit einer Entwicklung um, die sich kaum noch vollständig überblicken lässt?
Wir nehmen in der DiWiSH Fachgruppe Digital Marketing: Experience & Innovation genau diese Fragen in den Fokus – praxisnah, differenziert und ohne Tool-Showcases.
Impuls & Einordnung
Zum Einstieg geben zwei Perspektiven einen bewussten Rahmen für die Diskussion:
Stefan Neumann, Kommunikationsdesigner mit langjähriger Marketingerfahrung, zeigt, wie sich insbesondere die kreative Arbeit durch KI bereits verändert hat – und weiter verändern wird. Zwischen Begeisterung für neue Möglichkeiten und der realen Verschiebung von Aufgaben und Rollen entsteht ein Spannungsfeld, das viele im Marketing unmittelbar betrifft.
Roman Spendler, ebenso langjährig im Marketing zu Hause und tätig im KI-Umfeld u. a. für die Lübecker Hochschulen, blickt auf das Thema aus organisatorischer und strategischer Sicht. Für ihn ist KI weniger ein Tool-Thema als vielmehr eine Frage von Führung, Mindset und Entscheidungsfähigkeit – gerade vor dem Hintergrund einer Entwicklung, die sich exponentiell beschleunigt und klassische Bewertungsmaßstäbe zunehmend infrage stellt.
Darüber möchten wir mit euch sprechen:
- Wo steht ihr aktuell beim Einsatz von KI und Automationen im Marketing?
- Welche Erfahrungen sind wirklich belastbar – und welche eher ernüchternd?
- Wie verändern sich Rollen, Aufgaben und Anforderungen im Marketing konkret?
- Welche Entscheidungen müssen Unternehmen heute treffen – obwohl vieles noch unklar ist?
- Wie geht ihr mit der Dynamik und Unübersichtlichkeit der aktuellen Entwicklung um?
Wie gewohnt setzen wir auf offenen Austausch statt Frontalvortrag. Die Impulse dienen als Ausgangspunkt für eine gemeinsame Diskussion – mit Raum für unterschiedliche Perspektiven, ehrliche Einschätzungen und konkrete Erfahrungen aus dem Alltag.
Ziel ist es, ein realistisches Bild der aktuellen Situation zu zeichnen – jenseits von Hype, Tool-Vergleichen oder Buzzwords.