Liebe Rubi, herzlich willkommen bei der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein!
Stell dich doch kurz vor: Wer bist du – und was reizt dich besonders an deiner neuen Rolle bei der DiWiSH?
Hi, ich bin Rubi, 30 Jahre alt und studiere angewandte Kommunikationswissenschaft im Master an der HAW Kiel und habe dort auch dieses Jahr meinen Bachelor in Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation abgeschlossen.
Vielleicht eine kurze Storytime aus meinem Bachelor: in der allerersten Vorlesung wurde uns gesagt, dass es unfassbar wichtig sei, zu netzwerken. Mich als Kind einer Nicht-Akademiker-Familie hat das irgendwie erstmal abgeschreckt, weil ich so dachte „wie denn?”. Je weiter das Studium fortgeschritten ist, desto mehr habe ich verstanden, dass Netzwerke davon leben, dass man nicht allein ist. Auch nicht vor der scheinbar unüberwindbaren Aufgabe des Netzwerkens. Und das ist auch das, was mich an der DiWiSH reizt: zu verstehen, wie so ein großes Netzwerk über die Jahre gewachsen ist und durch meine Arbeit dazu beizutragen, dass es auch weiterwächst.
Was hat dich ursprünglich in Richtung Social Media gebracht – und wie bist du schließlich bei uns im Cluster gelandet?
Tatsächlich habe ich während meines Bachelorstudiums immer gesagt: ich will niemals Social Media machen! Und naja... hier bin ich nun. Während meines Prakitkums war Social Media im beruflichen Kontext zum ersten Mal Thema und ich habe wirklich Spaß daran entwickelt, Videos zu drehen, zu schneiden und mir (meistens) lustige Content-Formate einfallen zu lassen. Meine Ablehnung gegen Social Media als Arbeitsfeld habe ich dann so weit abgelegt, dass ich sogar meine Bachelorthesis über TikTok als Suchmaschine geschrieben habe.
Im Cluster bin ich dann durchs Netzwerk gelandet: ich habe letztes Jahr mein Praktikum bei Kiel.Works gemacht und das Team danach als studentische Aushilfe weiter unterstützt. Im Januar hatten wir dann noch eine letzte Veranstaltung gemeinsam mit der DiWiSH und so habe ich dann von der freie Werkstudierendenstelle erfahren.
Worauf freust du dich in den nächsten Wochen am meisten? Gibt es ein Projekt oder Thema, bei dem du direkt sagst: „Da habe ich richtig Lust drauf“?
Am meisten freue ich mich tatsächlich auf die anstehenden Beiträge zum Thema 20 Jahre DiWiSH. Ich glaube, dass das ein richtig toller Einarbeitungsanlass ist, weil ich ja nicht nur aktuelle Themen kennenlerne, sondern mich auch ein wenig mit der Geschichte beschäftigen darf und so bestimmt einen guten Gesamtüberblick über das Cluster bekomme.
Welche Stärken bringst du mit, die unserem Social-Media-Auftritt frischen Wind geben können?
Ich habe bisher vor allem Berührungen mit Content auf Instagram gehabt und habe dabei gelernt, mich selbst nicht so ernst zu nehmen und einfach mal zu machen und auszuprobieren. Ich glaube das ist eine Stärke, die vor allem bei lustigen Formaten wichtig ist, denn wenn man einmal zu viel drüber nachdenkt, wirkt eigentlich alles, was man da so produziert, irgendwie peinlich.
Wie arbeitet man am besten mit dir zusammen – und gibt es Dinge, die dich im Arbeitsalltag eher ausbremsen?
Zu meinen Freunden im Studium sage ich immer spaßeshalber: Mein Gehirn ist eine Problemlösemaschine. Immer dann, wenn alle anderen denken „okay, das ist nicht mehr zu retten”, werde ich aktiv und versuche, noch einmal alle Hebel in Bewegung zu setzen, leider nicht immer erfolgreich. Grundsätzlich bin ich leider eher Team „kurz vor knapp nochmal was reißen” statt weit vorausplanen – ich hoffe aber, dass ich das eines Tages noch lernen werde.
Social Media lebt von Trends: Auf welche Plattform, welchen Trend oder welches Format hast du gerade ein Auge?
I might be late to the party, aber: ich lebe immer noch für den Lush Life Dance Trend sowohl auf TikTok als auch Instagram und hoffe wirklich inständig, dass Zara Larsson noch lange auf Tour ist und diese Videos mir immer wieder in die Timeline gespült werden. Abgesehen davon hat es mir aber auch der Food-Jutsu Trend angetan und ich finde es klasse, wenn Unternehmen den mit ihren Tools nachmachen. Im Digitalen Bereich wären das wohl: Maus, Laptop, Kaffeetasse?
Und zum Abschluss: Wie schaltest du außerhalb der Arbeit am liebsten ab – und was sollte man über dich wissen, das nicht im Lebenslauf steht?
Klingt vielleicht etwas komisch aber einer meiner liebsten Orte zum Abschalten ist der Friedhof. Ich gehe da täglich mit meinem Hund spazieren, natürlich nicht unbedingt bei den Gräbern, sondern eher in den parkähnlichen Teilen, und genieße einfach die Ruhe. Egal zu welcher Jahreszeit denke ich mir immer wieder, wie schön es ist, dass es mitten in Kiel so schöne und ruhige Orte gibt, an denen man abschalten kann.
Liebe Rubi, wir freuen uns riesig, dass du ab sofort Teil der DiWiSH-Crew bist.
Herzlich willkommen!