Ein Jahr GEZ-Gebühr für PCs: 4 Millionen Euro Einnahmen

Hamburg - Seit genau einem Jahr gibt es die GEZ-Gebühr für PCs. Vom 1. Januar 2007 an müssen für sogenannte "neuartige Empfangsgeräte", wie internetfähige Computer, Notebooks und UMTS-Handys, Rundfunkgebühren gezahlt werden. Auf Rückfrage bei der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) brachte die neue Regelung bis zum 30. November 2007 zusätzliche Einnahmen von rund 4 Millionen Euro. 1 Millionen Euro dieser Summe wurden von Privathaushalten erbracht, 3 Millionen Euro von der Wirtschaft. Der Verein Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein ("DiWiSH") hatte vor Einführung der PC-Gebühr mehrmals offiziell Stellung bezogen. So forderte DiWiSH u.a. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen auf, sich für ein Moratorium (zeitlichen Aufschub) stark zu machen. Carstensen stimmte auf der Länderkonferenz als Einziger gegen die Einführung der Gebühr zum Jahresbeginn 2007.

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