Reisebericht: Delegationsreise nach Polen, Lettland und Litauen – Digitalisierung im Fokus
Beitrag von Matthias Kohlhardt, 1. Vorsitzender DiWiSH e.V.
In der vergangenen Woche hatte ich als CEO der MACH und 1. Vorsitzender von DiWiSH die Gelegenheit, an einer hochrangigen Delegationsreise nach Polen, Lettland und Litauen teilzunehmen. Unter der Leitung des Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher sowie Ministerpräsident Daniel Günther stand insbesondere das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt des intensiven Austauschs mit politischen Vertreterinnen und Vertretern, Wirtschaft und Innovationsakteuren vor Ort.
Bereits in Polen wurde deutlich, mit welcher Dynamik digitale Transformationsprozesse vorangetrieben werden. Besonders beeindruckend war die enge Verzahnung von staatlichen Initiativen und privatwirtschaftlichen Innovationsclustern. Themen wie E-Government, digitale Infrastruktur und Cybersecurity wurden nicht nur strategisch gedacht, sondern bereits konsequent umgesetzt.
In Lettland zeigte sich einmal mehr die Vorreiterrolle des Landes im Bereich digitaler Verwaltung. Die konsequente Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen ermöglicht dort eine bemerkenswerte Effizienz und Nutzerfreundlichkeit. Der Austausch mit lokalen Start-ups und Technologiezentren verdeutlichte zudem, wie innovationsfreundliche Rahmenbedingungen gezielt geschaffen werden können.
Litauen schließlich präsentierte sich als aufstrebender Tech-Standort mit starkem Fokus auf FinTech und datengetriebene Geschäftsmodelle. Besonders hervorzuheben ist die Offenheit für internationale Kooperationen sowie die gezielte Förderung digitaler Talente.
Für DiWiSH ergeben sich aus dieser Reise wertvolle Impulse: Die baltischen Staaten und Polen zeigen eindrucksvoll, wie Digitalisierung als strategischer Hebel für wirtschaftliche Entwicklung genutzt werden kann. Der intensive Dialog hat neue Perspektiven eröffnet und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen.
Unser Ziel bleibt es, diese Erkenntnisse in Schleswig-Holstein weiterzutragen, den Austausch zu intensivieren und die digitale Transformation aktiv mitzugestalten.
Fazit:
Die Reise hat einmal mehr unterstrichen, dass Digitalisierung kein abstraktes Zukunftsthema ist, sondern gelebte Realität – und ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für Regionen und Unternehmen gleichermaßen.