Rückblick: Das war die Zukunft Digital 2026
„Einmal ist noch ein Experiment, ein zweites Mal der Beginn einer Tradition.“
Mit diesen Worten brachte Panelist und DiWiSH-Beiratsmitglied Hauke Berndt auf den Punkt, was der Abend des 27. Mai 2026 für DiWiSH bedeutete: die Gewissheit, dass dieses Format gekommen ist, um zu bleiben.
Rund 140 geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten der gemeinsamen Einladung von DiWiSH und WT.SH ins Hotel Kieler Yacht-Club bei strahlendem Sonnenschein direkt an der Kiellinie, mit Blick von der Terrasse direkt auf die Förde. Eine Kulisse, die dem Abend von Anfang an etwas Besonderes verlieh.
20 Jahre DiWiSH – Rückblick und Aufbruch
Den Auftakt machte Gründungs- und Vorstandsmitglied Sören Mohr mit einem persönlichen Rückblick auf zwei Jahrzehnte DiWiSH – zwei Jahrzehnte digitaler Vernetzung, Aufbauarbeit und Community in Schleswig-Holstein. Clusterleiter Dr. Johannes Ripken und 1. Vorstandsvorsitzender Matthias Kohlhardt übernahmen nicht nur die Moderation durch den Abend, sondern stellten auch selbst die neue DiWiSH-Strategie vor.
Kern der Neuausrichtung: DiWiSH öffnet sich bewusst entlang der gesamten digitalen Wertschöpfungskette – nicht mehr nur für Organisationen aus der Digitalwirtschaft, sondern für alle, die von Digitalisierung profitieren können.
Die Vision dahinter: DiWiSH als das Digital-Cluster für Schleswig-Holstein. Vernetzt. Vertrauensvoll. Innovationsstark. Sichtbar.
Impulse für die digitale Zukunft
Digitalisierungsminister und Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter setzte mit seinem Impuls zu digitaler Souveränität einen politischen Akzent:
Offenheit (gegenüber Innovationen, gegenüber neuen Akteuren, gegenüber Veränderung) sei der Schlüssel zu einer starken schleswig-holsteinischen Digitalwirtschaft.
Zukunftsforscher Dr. Harald Köpping lieferte mit seiner Keynote die vielleicht weitreichendsten Denkanstöße des Abends.
Seine Thesen: Der „ChatGPT-Moment" steht in der Robotik kurz bevor. Persönliche KI-Agenten werden bis 2030 zum Standard gehören – und bis 2035 könnten digitale Zwillinge uns in Parallelmeetings vertreten, während wir selbst anderswo sind.
Und: Kinder, die heute geboren werden, haben realistischerweise das Potenzial, 120 Jahre alt zu werden. Vorausgesetzt, die individuelle Medizin schreitet weiter voran.
In der anschließenden Panel-Diskussion diskutierten Dr. Harald Köpping, Staatssekretärin Julia Carstens, Prof. Dr. Annina Neumann und Hauke Berndt über digitale Vorreiterrollen und Nachholbedarfe für Schleswig-Holstein.
Ein Abend, der nachhallt
Kartoffelsuppe, Spargel in allen Variationen und Desserts in der Lounge – kulinarisch ließ der Abend ebenfalls keine Wünsche offen.
Und die Gespräche? Die dauerten bis spät in den Abend.
Unser herzlicher Dank gilt allen Gästen, allen Beteiligten des intensiven Bühnenprogramms, dem Hotel Kieler Yacht-Club sowie unseren Sponsoren CITTI, adesso, CGI und Dataport für ihre großartige Unterstützung.
Die Zukunft Digital kommt wieder. Versprochen.