Herzlich willkommen, Bravo Zulu GmbH
Neue Regulatorik und Digitalisierung bedeutet für Stadtwerke, Behörden, BOS und KRITIS-Betreiber vor allem eines: IT-Projekte mit vielen Anbietern und Schnittstellen. Die Bravo Zulu GmbH aus Klein Offenseth-Sparrieshoop steht in diesen Projekten an der Seite der Auftraggeber. Von der Leistungsbeschreibung in der Vergabe über die Umsetzung im Projekt bis zum Service-Level-Management im Betrieb sorgt Bravo Zulu dafür, dass Auftraggeber bekommen, was sie beauftragt haben. Auftragnehmersteuerung gelingt mit klaren Anforderungen, verbindlichen Abnahmen und weniger Reibung, auch für die Dienstleister selbst.
Was wünscht ihr euch vom Netzwerk?
Den kurzen Draht zu den Unternehmen, die auf der anderen Seite des Tisches sitzen. Wir arbeiten für öffentliche Auftraggeber und steuern deren IT-Auftragnehmer. Die Systemhäuser, Softwarehersteller und IT-Dienstleister, die an Behörden liefern, sind in Schleswig-Holstein zu einem guten Teil DiWiSH-Mitglieder. Wir wollen wissen, woran Behördenprojekte aus Sicht der Lieferanten scheitern. Und wir wollen die Leute kennenlernen, mit denen wir zukünftig gemeinsam in Projekten arbeiten.
Was bietet ihr dem Netzwerk?
Die Auftraggeberperspektive. Wir wissen, wie Behörden IT einkaufen, wie eine Leistungsbeschreibung entsteht, was nach dem Zuschlag passiert und woran ein Auftragnehmer im Betrieb gemessen wird. Wer an den öffentlichen Sektor verkauft, bekommt von uns eine ehrliche Einordnung, was ein Auftraggeber wirklich braucht und was ihn im Projekt nervös macht.
Für IT-Dienstleister und Hersteller mit Behördengeschäft sind wir außerdem operative Verstärkung: Rolloutsteuerung, Projektmanagement, PMO-Aufbau, Betriebsaufbau nach ITIL oder einfach als Sparringspartner in komplexen Projektsituationen. Als unabhängiger Unterauftragnehmer oder Lieferant, der die Regeln von BOS und KRITIS kennt und keine eigene Soft- oder Hardware verkauft.
Was ist aktuell der wichtigste Trend beziehungsweise die wichtigste Entwicklung in eurer Branche?
Die Art und Weise in der öffentliche Auftraggeber auf das Tempo des IT-Markts reagieren. Die IT-Welt bewegt sich in Wochen, eine Behörde in Haushaltsjahren. Ein Vergabeverfahren dauert Monate, der Vertrag läuft danach einige Jahre Jahre, und in dieser Zeit erscheinen Generationen von KI-Werkzeugen, dutzende neue Cloud-Angebote und weitere Innovationen. Das lässt sich nicht beschleunigen, jedenfalls nicht von innen: Vergaberecht und Haushaltsrecht sind so, wie sie sind. Aus guten Gründen.
Was sich ändern lässt, ist der Einkauf. Wer nicht schnell sein kann, muss steuerbar einkaufen: Verträge, die Veränderung vorsehen und einen Auftraggeber, der den Auftragnehmer auch nach dem Zuschlag noch bewegen kann. Hier sehen wir aktuell viel Bewegung, in Leistungsbeschreibungen und in der Zusammenarbeit nach dem Zuschlag. Wer an Behörden liefert, wird das in den nächsten Verträgen merken.
Funfact
Unser Firmensitz hat mehr Silben als unser Firmenname: Klein Offenseth-Sparrieshoop. Am Telefon sagen wir aber meistens „bei Elmshorn".